Konditionen bei Betreuung in einer unserer Pflegestellen:

  • eine Anfrage sollte möglichst frühzeitig erfolgen, damit wir Urlaubstiere neben unseren Vermittlungsratten mit einplanen können (und Vermittlungstiere im Zweifel Vorrang haben)
  • nur mit unserem Betreuungsvertrag (Text einsehbar unter Downloads)
  • Pauschale für Futter, Wasser, Zeitungen, Arbeitsaufwand etc.: 0,50€/Ratte + Tag
  • zusätzliche Spritkostenerstattung bei Betreuung beim Halter Zuhause: 0,12€/km
  • Hinterlegung von Geld für Tierarztbesuche in Absprache mit der jeweiligen Pflegestelle und am Ende Begleichung evtl. ausstehender Kosten vor Herausgabe der Ratten
  • Käfig kann mitgebracht oder gestellt werden: immer abhängig von der Anzahl der zu betreuenden Ratten und unserer aktuellen Käfig- und Platzsituation
  • wir benötigen bis spätestens 8 Wochen vor Urlaubsbeginn ein tierärztlich bestätigtes Kotprobenergebnis (allg. Kotuntersuchung einer 3-Tages-Sammelkotprobe), das uns schriftlich (per Post oder als E-Mail-Anhang) vorliegen muss; denn leider mussten wir schon oft bei aufgenommenen Ratten Darmparasiten feststellen, dass uns das Risiko für unsere eigenen Tiere und anwesende Vermittlungsratten sonst zu hoch ist (ausgenommen sind Rudel, die komplett von uns vermittelt wurden, und zu denen keine anderen Ratten integriert wurden; da wir vor Vermittlung testen, ist bei diesen davon auszugehen, dass sie weiterhin negative Ergebnisse haben)
  • Noch etwas in persönlicher Sache:
    Wir alle setzen uns für die artgerechte Haltung von Ratten ein, daher würden wir uns schwer tun, Ratten aus Einzel- oder Paarhaltung als Urlaubstiere aufzunehmen und sie danach wieder in diese nicht artgerechte Haltung zurück zu geben. Wir behalten uns daher vor, solche Urlaubsanfragen abzulehnen, auch wenn es unsere Platzverhältnisse zulassen würden.

 

Urlaubspflegevertrag

Ein Urlaubspflegevertrag legt die Rahmenbedingungen für die Betreuung fest und sichert auch den Urlaubspfleger ab, wie im Falle von TA-Besuchen zu verfahren ist oder auch wenn der Halter am Ende des Urlaubs seine Ratten nicht mehr abholt.
Auch ohne Urlaubspflegevertrag setzen wir bei mündlicher Vereinbarung eine Frist von 2 Wochen, nach der die Ratten bei Nichtabholung ins Eigentum des Urlaubspflegers übergehen und entweder behalten oder weitervermittelt werden können.

 

Der Transport

Der Umzug in eine Urlaubsbetreuung bedeutet für die Ratten immer einen Transport, was mit Aufregung und Stress einhergeht.
Um diesen Stress so gering wie möglich zu halten, sollten die Ratten richtig transportiert werden: 

  • in einer sicher schließenden Transportbox angemessener Größe (in der das gesamte Rudel gemeinsam Platz findet), aus der sich die Ratten während dem Transport nicht herausnagen können (wir möchten keine Pappschachteln oder andere Behältnisse, die schlecht belüftet und nicht nagesicher sind, erleben müssen)
  • mit einem Handtuch oder Zeitung, sowie etwas Zeitungsschredder als Versteckmöglichkeit 
  • ggfs. noch mit einem Papphäuschen als Unterschlupf (schwere Häuschen sollten vermieden werden, weil sie während dem Transport verrutschen könnten und die Ratten verletzen) 
  • wasserhaltiges Gemüse (z. B. Gurke) für die Flüssigkeitszufuhr und etwas Trockenfutter 

 

Speziell im Sommer bei Hitze sollte zusätzlich beachtet werden:

  • der Transport sollte nach Möglichkeit in den Morgen- oder Abendstunden stattfinden 
  • nach Möglichkeit sollte ein Auto mit Klimaanlage gewählt werden 
  • zur Kühlung kann ein feuchtes Tuch über die Transportbox gelegt werden (aber noch auf ausreichende Belüftung achten) 
  • unbedingt ein Stück wasserhaltiges Gemüse für die Flüssigkeitszufuhr mit in die Box geben (auch bei kurzen Wegen für kleine Tiere wie Ratten extrem wichtig)
  • eine ausreichende Belüftung des Transportbehältnisses ist noch wichtiger, damit kein Hitzestau entsteht

 

Mitzubringen und Absprache mit der Betreuungsperson

Um den Ratten die Zeit in fremder Umgebung und evtl. einem fremden Käfig, mit fremden Gerüchen, Geräuschen und einer fremden Person, die sich um sie kümmert, so angenehm und stressfrei wie möglich zu gestalten, sollten einige Dinge bedacht, besprochen und der Urlaubsbetreuung mitgebracht werden:

  • je nachdem wie es mit der Urlaubsbetreuung vereinbart und vom Aufwand her möglich ist, der gewohnte Käfig
  • einige vertraute Einrichtungsgegenstände aus dem gewohnten Käfig, die vorher nicht gereinigt werden sollten, damit sie den bekannten Rudelgeruch ins Urlaubsdomizil bringen, damit es für die Ratten nicht so fremd wirkt
  • das gewohnte Trockenfutter für die Urlaubszeit in ausreichender Menge, damit keine Futterumstellung erfolgen muss (was, wenn es abrupt geschieht weil plötzlich das Futter aus ist, leicht zu Verdauungsproblemen führen kann)
  • Vorlieben, Abneigungen und Gewohnheiten des Alltags sollten der betreuenden Person möglichst genau mitgeteilt werden
  • finanzielles sollte abgesprochen werden: zahlt der Besitzer einen Vorschuss oder werden alle Kosten am Ende der Urlaubsbetreuung beglichen; zur Deckung von Tierarztkosten sollte der Urlaubsbetreuung immer eine gewisse Summe (z. B. in einem verschlossenen Briefumschlag) bereitgestellt werden
  • auch wie im Falle einer notwendigen Euthanasie verfahren werden soll, sollte vorab geklärt sein (z. B. auch ob der Besitzer vor Urlaubsende benachrichtigt werden möchte oder nicht)

 

Zusätzliche Informationen